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Creditreform Wirtschaftsindikator

Publikation vom 28.02.2012

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Startseite News & Termine Creditreform News Online-Archiv Archiv 2007 Aktuelle Analyse: Creditreform Wirtschaftsindikator für das 3. Quartal 2007

Creditreform Wirtschaftsindikator, 3. Quartal 2007

Aufschwung geht weiter

Neuss, 15.08.2007

Die deutsche Volkswirtschaft präsentierte sich im zweiten Quartal 2007 weiter in einer hervorragenden konjunkturellen Verfassung. Der Creditreform Wirtschaftsindikator kann gegenüber dem Vorquartal um knapp zwei Zähler zulegen und erreicht aktuell einen Stand von +12,1. Positive Werte zeigen dabei einen Wachstumspfad an, negative Werte entsprechen einer rezessiven Tendenz. Der Creditreform Wirtschaftsindikator berücksichtigt zur Darstellung und Prognose der Konjunkturverlaufs Finanzinformationen sowie Daten zur Unternehmensstabilität und verknüpft diese mit empirischen Wirtschaftsdaten. Nach der kräftigen Aufwärtsbewegung des Wirtschaftsindikators – seit Beginn des Jahres 2006 hat sich der Indexstand mehr als verdoppelt – dürfte die Luft für weitere Steigerungen im kommenden Quartal dünner werden. Die Creditreform Prognose erwartet eine Seitwärtsbewegung des Wirtschaftsindikators, rechnet aber mit einer Fortsetzung der überdurchschnittlichen Konjunkturentwicklung in Deutschland.

Im zweiten Quartal 2007 treiben drei der vier Komponenten den Index nach oben: Der Creditreform Geschäftsklimaindex klettert mit einem aktuellen Stand von +29,8 auf ein neues Hoch. Die Unternehmen sind weniger insolvenzanfällig als zuletzt, und schließlich verbessert sich das Zahlungsverhalten der Betriebe sehr deutlich.

Die Insolvenzanfälligkeit der deutschen Unternehmen verringert sich weiter. Der Creditreform Risiko Indikator (CRI), der ein Maß für das Insolvenzrisiko ist, sank im Vergleich zum Vorquartal um 0,03 auf 2,16. Damit weisen von 10.000 Unternehmen 216 ein so genanntes Negativmerkmal, etwa einen massiven Zahlungsverzug oder einen Insolvenzantrag, auf.

Unternehmen zahlen schneller

Verbesserungen sind auch beim Zahlungsverhalten der Unternehmen zu vermelden. Die mit der ausstehenden Summe gewichtete Überfälligkeit in Tagen, die mit Hilfe des Creditreform Datenpools zum Austausch von Zahlungserfahrungen (ZaC) ermittelt wird, verringerte sich um mehr als eineinhalb Tage auf 13,26. Demnach wurden die Gläubiger in den vergangenen Monaten deutlich schneller bedient. Die Kreditwürdigkeit der Unternehmen bleibt im zweiten Quartal 2007 unverändert. Der durchschnittliche Bonitätsindex für die knapp 3,6 Millionen Unternehmen steht aktuell bei 258.

Im Verarbeitenden Gewerbe läuft es rund – Bau und Einzelhandel überwinden Einbruch vom Jahresbeginn

In allen zehn bewerteten Wirtschaftszweigen zeigt sich die Konjunkturlage von ihrer freundlichen Seite. Im Verarbeitenden Gewerbe, dazu zählen Chemie, Konsumgüterbranche und Metall- und Elektroindustrie, verbessern sich die Branchenindizes auf neue Höchststände. Das Baugewerbe verzeichnet saisonbedingt im zweiten Quartal eine bessere Geschäftslage und höhere Umsätze. Auch im Einzelhandel konnte der Einknick des Branchenindikators zu Jahresbeginn wettgemacht werden.

Der vollständige Quartalsbericht kann im Jahresabonnement bei der Creditreform Wirtschaftsforschung in Neuss Tel.: 0 21 31 / 109-174, per E-Mail presse@creditreform.de oder direkt hier bestellt werden. Die nächste Ausgabe erscheint Mitte November.

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